In den Sommermonaten 2013 habe ich angefangen, jede Woche ein Bild auf dieser Seite zu veröffentlichen. 

Menschen stehen seit Jahren im Fokus meiner Arbeiten. In der Regel sind es Menschen in Alltagssituationen: Beim Friseur, im Restaurant, an der Bushaltestelle, auf der Parkbank ... Bei aller Vielfalt bin ich fasziniert vom Verbindenden: Egal ob fröhlich, nachdenklich, selbstvergessen, eitel oder hoffnungsvoll - alle sind wir doch auf der Suche nach ein bisschen Glück und Liebe im täglich schneller werdenden, oft oberflächlichen Fluss des Lebens.

Die Bilder sind in der Grösse 20x20 cm, Mixedmedia inkl. feinem weissem Rahmen mit Schattenfuge erhältlich. Falls Sie ein Bild  erwerben möchten, senden Sie mir bitte eine Mail mit der Wochenzahl und dem Bilduntertitel. 

weitere Wochenbilde: 2013   /  2014  /  2015 / 2016 / 2017 


Woche 283: réflexions

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Woche 282: Heimkehr

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Woche 281: Viola

Leicht sehen sie aus, die Schwingtüren der Wahlkabinen mit der Aufforderung «pousser», schmetterlingsleicht, so, als bräuchte man sie nur mit dem kleinen Finger anzustupsen, um sie zu öffnen.

Doch «pousser» hatte im November 1970 wenig mit Leichtigkeit zu tun, als diese Frauen in ihren schweren Mänteln an einer Gemeindeabstimmung in der Romandie teilnahmen. Erst 5 Monate später gilt dieses «pousser» für Frauen auch auf eidgenössischer Ebene. Und es sollten noch zwei Jahrzehnte vergehen, bis der letzte Kanton dieses Recht einführte.

Beharrlichkeit bleibt nötig. Türen gehen selten von selbst auf. Das hat auch Viola erlebt – als Mensch, als Frau, als achte Bundesrätin. Wir sind stolz auf sie.

Apropos: Natürlich ist es purer Zufall, dass eine dieser Frauen im Wahllokal Viola zum Verwechseln ähnlich sieht...

 

Glis, im Dezember 2018 Helga Zumstein 

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Woche 280: glaubt ihr noch ans Christkind?

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Woche 279: Taktgefühl

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Woche 278: Stolz der Ahnen

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Woche 277: Danke für die Blumen 

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Woche 276: Vernissage

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Woche 275: Im Abseits


Woche 274: Ein Traum aus Nichts

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Woche 273: Walliser sind gwundrig - genau wie in New York

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Woche 272: Walliser sind Festbrüder

 

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Woche 271: endlich ein Tag, an dem ich Algebra gebrauchen konnte!

 

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Woche 270: Finanzkrise? - Männerkram!

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Woche 269: Pünktlich kommen oder geil aussehen.

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Woche 268: die Tafelrunde

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Woche 267: Pizza Sophia

 


Woche 266: Alexander

in dankbarer Erinnerung

PP


Woche 265: Kinderüberraschung

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Woche 264: Im Auge des Betrachters

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Woche 263: Mama Mie

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Woche 262: In flagranti

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Woche 261: Ausser Betrieb

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Woche 260: Jetzt machen wir erst mal nichts, und dann warten wir ab

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Woche 259: Beach-Party

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Woche 258: Zweisamkeit

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Woche 257: The day after

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Woche 256: das blaue Paar

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Woche 255: La boule jaune

L`art de l`equilibre 

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Woche 254: Am Ende ergibt alles einen...GIN

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Woche 253: ich TEAM, du WORK: 50% Schlaf, 50% Hunger

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Woche 252: grosses Kino

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Woche 251: Zweisamkeit mir vier Pfoten

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Woche 250: Muttertag

 


Woche 249: du kannst nicht immer 17 sein..

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Woche 248: Tête à tête

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Woche 247: Hängert

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Woche 246: Frauen-Zimmern

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Woche 245: Hoch hinaus

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Woche 244: auf Tuchfühlung

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Woche 243: du hast es gut - du hast mich 


Woche 242: ich will keine Schokolade

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Woche 241: Miteinander allein sein

 

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Woche 240: Mein Gott Walter

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Woche 239: no-billag? Gegessen!

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Woche 238: Herr der Ringe

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Woche 237: Danke Nutella, dass Du immer für mich da bist

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Woche 236: Gravitation war gestern

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Woche 235: Es ist angerichtet

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Woche 234: Hans im Glück

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Woche 233: kühner Kuhn: Ich bin ja da...

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Woche 232: Grenzen annehmen - meine und die des Partners

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Woche 231: Auf ins Gefecht

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Vielleicht hatte sie sich sogar ein bisschen verliebt in ihn. Eigentlich wäre «verknallt» das richtige Wort, aber das getraute sie sich in ihrem Alter nicht mal zu denken. Ihr neuer Übermut mochte dem Umstand zuzuschreiben sein, dass er um einiges älter war als sie. Manchmal, wenn sie in ihrer übersprudelnden Art etwas erzählte, betrachtete er sie mit fast zärtlicher Nachsicht. In seiner Gegenwart kam sie sich oftmals vor wie in diesen Petticoat-Filmen der 1950er-Jahre, mädchenhaft leicht und unbeschwert – auch wenn er zuweilen etwas Unduldsames an sich hatte, das sich an irgendeiner Kleinigkeit entzünden konnte. Überhaupt strahlte er eine gewisse Überlegenheit aus, wenn er mit überschlagenen Beinen vor ihr sass und ihr mal amüsiert, mal nachdenklich zuhörte. Wie gut ihr seine Aufmerksamkeit doch tat nach all den erbitterten Wortgefechten, die ihr Ex-Mann und sie sich während Jahren geliefert hatten! Und doch fand sie es seltsam, dass er nie von sich sprach und nur sehr einsilbig auf ihre Fragen antwortete. Sie wusste nicht einmal, was er von Beruf war: Er hatte etwas von einem gehobenen Bohémien an sich und neigte doch auf sonderbare Art zur Pingeligkeit. Noch mehr interessierte sie allerdings, ob er mit jemandem zusammenlebte oder gar seit Urzeiten verheiratet war … Ach mach dich mal locker, rief sie ihrem Spiegelbild zu, indem sie ihre Lippen nachzog, du wirst heute sowieso die Schönste sein! Sie lächelte noch, als es an der Haustüre klingelte, aber dann drehte sie das Licht aus und liess ihr Spiegelbild im Dunkeln zurück.

Text: Cornelia Heynen-Igler