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Ein Hauch Schweiz im Oderland

Reitwein (MOZ) In den kleinsten Galerien der Welt gibt es ab Sonnabend wieder einen Ausstellungswechsel. Mit ihren Bildern "Alltag Schweiz" stellt sich die Malerin Helga Zumstein vor. Die Künstlerin lebt in Brig-Glis. Das ist eine Gemeinde im schweizerischen Kanton Wallis und Hauptort des gleichnamigen Bezirks. Die Gemeinde ist das wirtschaftliche Zentrum des deutschsprachigen Oberwallis und wurde 2008 zur Alpenstadt des Jahres gekürt.

In ihren Arbeiten zeigt Helga Zumstein Menschen in alltäglichen Lebenssituationen, oft überhöht, wie  skizziert. Mit einer großen Prise Humor schärft sie den Blick auch auf die bürgerliche Welt der Schweiz, nie böse, nie zynisch und doch mit Abstand. "Die Werke von Helga Zumstein können gelegentlich irritieren, sollen dabei aber gleichzeitig das zutiefst Menschliche herausstreichen", unterstreicht Galerie-Initiator Michael Pommerening. "Als Betrachterin will sie dies mit einem Augenzwinkern offenlegen, nicht voyeuristisch abwertend, sondern eher ganz nebenbei, flanierend wertschätzend."

Mit der Einweihung der dritten Trafo-Galerie im März sind die Arbeiten der Malerin im Falkenhagener Ortsteil Regenmantel, in der ehemaligen Waage in Dolgelin und nun auch in der Fischerstraße in Reitwein zu sehen. Um 14 Uhr ist Ausstellungseröffnung in Regenmantel. Mit Blick auf den Galerie-Neuzugang und die 700-Jahrfeier von Reitwein findet der Hauptteil am Sonnabend in Reitwein statt. Pommerening kündigt an, dass eine große Tafel aufgebaut wird, auf der die Künstlerin auch traditionelle Köstlichkeiten aus ihrem Heimatland präsentiert. "Besucher sind herzlich eingeladen, Platz zu nehmen und mit uns und der Künstlerin ein Hauch Alpenfeeling zu erfahren, zu probieren und zu genießen", so Pommerening. Auch in den beiden anderen Galerien sind ab Sonnabend die Bilder der Schweizerin zu sehen, können zu jeder Tageszeit durch die Sichtfenster begutachtet werden.

Eröffnung "Alltag Schweiz", Sonnabend 16 Uhr, Trafo-Galerie 3 Reitwein, Fischerstraße

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